Die maximale Dicke der geschweißten Folie beträgt 2 × 0,2 mm (200 Mikrometer pro Folie). Die Möglichkeit, einen Gegenstand in einer undurchlässigen Verpackung zu versiegeln, ist für die Versiegelung von Proben in Medizin, Pharmazie und Laboratorien sowie in der Forensik gewünscht, um z.B. Ersatzgegenstände zu sichern. Im kommerziellen Bereich kann das Einschweißen in Folie eine vorteilhaftere Alternative zum Laminieren z. B. von Werbeaufklebern sein, da sie im Gegensatz zum Laminieren nicht beschädigt werden und der Inhalt hermetisch verschlossen ist. Sehr gut geeignet für den Verkauf von kleinen Artikeln oder Teilen, die Sie in der Verpackung verschließen.
Bitte beachten Sie: Obwohl die Länge der Schmelzschweißschnur die angegebene Länge erreicht, ist es nicht ganz realistisch, Säcke gleicher Länge effektiv zu verschweißen. Der Bediener müsste den Beutel sehr genau positionieren, damit die Ränder der Folie genau auf der Schweißschnur liegen, was den Zeitaufwand für das Schweißen stark erhöhen würde. Wäre nicht alles genau positioniert, würden die Kanten nicht richtig verschweißt werden und die entstehende Schweißnaht wäre nicht wasserdicht. Außerdem haben die Taschen/Ärmel nicht immer genau die Breite, die der Hersteller angibt. Daher könnte eine 200 mm breite Folienmanschette beispielsweise 203 mm breit sein, was allein schon die Herstellung einer wasserdichten Schweißnaht unrealistisch machen würde. Wählen Sie daher immer ein Folienschweißgerät mit ausreichendem Spielraum.
Die Spanne sollte jedoch nicht unnötig hoch sein, da der Schmelzdraht, einschließlich des Teflongewebes und der Silikondruckdichtung, in Bereichen, in denen nicht geschweißt wird, unnötig überhitzt wird. Für die Arbeit mit 10 cm breiten Säcken ist zum Beispiel ein Schweißgerät mit einer Typenbezeichnung von 400 (und damit einer Schnurlänge von 40 cm) völlig ungeeignet.